LKW: Ladung und Ladungssicherung

LKW-Bußgeldkatalog Ladung & Ladungssicherung

Überladung Bußgeld FahrerPunkte FahrerBußgeld HalterPunkte Halter
Kraftfahrzeuge mit einem zul. Gesamtgewicht bis 7,5 t
mehr als 5 Prozent10 €10 €
mehr als 10 Prozent30 €30 €
mehr als 15 Prozent35 €35 €
mehr als 20 Prozent95 €195 €1
mehr als 25 Prozent140 €1140 €1
mehr als 30 Prozent235 €1235 €1
Kraftfahrzeuge mit einem zul. Gesamtgewicht über 7,5 t,
mehr als 2-5 Prozent30 €35 €
mehr als 5 Prozent80 €1140 €1
mehr als 10 Prozent110 €1235 €1
mehr als 15 Prozent140 €1285 €1
mehr als 20 Prozent190 €1380 €1
mehr als 25 Prozent285 €1425 €1
mehr als 30 Prozent380 €1425 €1

Bußgeldrechner für LKW-Überladung

Ladung & Ladungssicherung: Auf was LKW-Fahrer achten müssen

Ladung und Ladungssicherung im Bußgeldkatalog für LKW

Ladung und Ladungssicherung im Bußgeldkatalog für LKW

Immer mehr Güter und Waren werden auf deutschen Straßen befördert, was nicht zuletzt dem wirtschaftlichem Zusammenwachsen Europas zuzuschreiben ist. Entsprechend sind immer mehr LKW, Nutzfahrzeuge und Transporter unterwegs. Damit der Warentransport möglichst sicher und reibungslos vonstatten geht, gibt es im deutschen Recht spezielle Vorschriften zur Ladungssicherung. Dabei muss sicher gestellt werden, dass die Ladung selbst bei einem Ausweichmanöver oder einer Vollbremsung nicht verrutscht oder gar vom LKW fällt. Die Vorschriften zur Ladungssicherung gelten zugleich auch für normale PKW. Diese können Sie dem Ratgeber bzw. Bußgeldkatalog zum Thema Sicherheit entnehmen.

Doch was versteht man eigentlich unter Ladungssicherung, wer ist für die Sicherung der Ladung verantwortlich, wie sieht die Bußgeldtabelle für Verstöße gegen die Ladungssicherung aus und was sagt die Statistik über Unfallzahlen wegen fehlender oder falscher Ladungssicherung aus? Im Folgenden finden Sie die Antworten.

Was bedeutet Ladungssicherung?

Damit Versandgüter beim Transport keine Gefahr für den Verkehr darstellen und selbst auch vor Schäden geschützt werden, kommen besondere Hilfsmittel (wie beispielsweise Zurrgurte oder rutschfeste Matten) zum Einsatz. Darüber hinaus werden aber noch weitere Vorkehrungen getroffen. Die Ladungssicherung soll verhindern, dass die Ladung weder verrutschen kann noch während der Fahrt gar verloren geht. Entsprechend versteht man unter der Ladungssicherung alle zu treffenden Maßnahmen unter dem Einsatz des notwendigen Rüstzeuges, damit das Verrutschen der Ladung durch transportbedingte physikalische Bewegungskräfte verhindert werden und somit zugleich ein sicherer Transport von Waren und Gütern ermöglicht wird.

Wer ist für die Ladungssicherung verantwortlich?

Bei der Ladungssicherung nimmt der Gesetzgeber sowohl Fahrer, Spediteure als auch Verlader in die Pflicht. Dennoch kommt es nach Unfällen immer wieder zu Ungereimtheiten, wer welche Verantwortung trägt und wie es mit der Haftung bei Unfallschäden aussieht.

Die Verantwortung für die korrekte Ladungssicherung bei Straßenfahrzeugen verteilt sich auf mehrere Schultern und lässt sich nicht voneinander trennen. Laut Gesetz sind folgende Personen verantwortlich:

  • Fahrer – vor und während der Fahrt
  • Fahrzeughalter – Spediteur
  • Versender – Hersteller
  • Verlader – Versandleiter
Der LKW-Fahrer muss vor Fahrtantritt die Ladung prüfen

Der LKW-Fahrer muss vor Fahrtantritt die Ladung prüfen

Eventuell ist auch der Besteller von Fahrzeugen und Hilfsmitteln, Entscheider für die Verpackung sowie der Gefahrengutbeauftragte in die Verantwortung zu nehmen.

Der Fahrer hat ebenso die Pflicht der Prüfung. Das heißt, er muss die Ladungssicherung kontrollieren, auch wenn die Beladung durch eine dritte Person erfolgte. Der Fahrer hat notfalls die Fahrt bei nicht gegebener Ladungssicherheit zu verweigern. Während des Transportes muss der Fahrzeugführer folgenden Pflichten bezüglich der Ladungssicherung nachkommen:

  • Kontrolle der Lastverteilung und Ladungssicherung vor Antritt der Fahrt ist verpflichtend
  • Kontrolle und Nachbesserung der Ladungssicherung während der Fahrt/Transportes ist verpflichtend
  • Anpassen des Fahrverhaltens auf die Ladung ist verpflichtend

Für die ordnungsgemäße Ausrüstung sowie den ordnungsgemäßen Zustands des Fahrzeugs ist der Fahrzeughalter verantwortlich.

Laut Gesetz ist zudem der Verlader in der Pflicht, die Verantwortung für die Ladungssicherheit bei Straßenfahrzeugen nicht an den Fahrer abzugeben. Wenn keine Person innerhalb des Betriebs für die Ladungssicherung benannt wurde, muss angefangen vom Vorgesetzten bis hin zur Geschäftsführung die Verantwortung übernommen werden.

Ladungssicherheit: Das sagt die StVO

  • Laut § 22 StVO müssen Fahrer und Verlader „die Ladung einschließlich der Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen so verstauen und so sichern, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können“.
  • Laut § 23 StVO ist der Fahrer zudem verantwortlich, „dass das Fahrzeug sowie die Ladung vorschriftsmäßig gesichert sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung nicht leidet. Er muss die betriebssichere Beladung der Fahrzeuge und die Ladungssicherung beachten“. Das heißt im Klartext, dass der Fahrer erst dann die Fahrt antreten darf, wenn die Ladung ordnungsgemäß gesichert ist. Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) vorschreibt, gehört es dabei zu den Aufgaben des Fahrers, dass er sich u. a. an die zulässige Achslast und Abmessungen hält, die getroffenen Ladungssicherungsmaßnahmen kontrolliert (auch wenn der LKW nicht vom Fahrer selbst beladen wurde) oder unterwegs die Ladungssicherung überprüft und gegebenenfalls Maßnahme zur Steigerung der Ladungssicherung (beispielsweise durch das Nachspannen der Zurrmittel) trifft.
  • Laut § 31 StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) hat aber auch der Spediteur als Fahrzeughalter seine Pflichten und darf die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nicht anordnen oder zulassen, wenn er weiß oder wissen müsste, dass es keine vorschriftsmäßige Ladungssicherung gibt oder dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung in Mitleidenschaft gezogen wird.

Auch wenn sich die meisten Fahrer, Verlader oder Frachtführer über die Bedeutung der Ladungssicherheit im Klaren sind bzw. zwingend sein sollten, fehlt es in der Realität leider oftmals am Bewusstsein sowie dem nötigen Wissen – vor allem in puncto Physik. Einer der häufigsten Fehler ist, dass das Gewicht der Ladung falsch eingeschätzt wird. Klassische Ausreden wie: „Die Ladung ist so schwer und kann daher gar nicht verrutschen“ oder „Ich fahre immer sehr vorsichtig, da kann gar nicht passieren“ untermauern das. Dabei gilt:

Nicht das Gewicht sichert die Ladung vor Verrutschen, sondern die Reibung.

Allein durch den Einsatz einer rutschfesten Gummimatte wird die Ladungssicherheit enorm gesteigert.

Unfälle durch mangelnde Ladungssicherung: Statistik

Unfälle durch falsche Ladungssicherung

Unfälle durch falsche Ladungssicherung

Exakte Statistiken oder Zahlen zu der Anzahl von Unfällen, die durch mangelnde oder fehlende Ladungssicherung hervorgerufen wurden, gibt es zwar nicht, dafür aber sehr zuverlässige Schätzungen. Nach Aussage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ereignen sich in Deutschland pro Jahr rund 2.500 relevante Unfälle aufgrund von Ladungssicherungsfehlern. Dadurch entstehen Sachschäden in dreistelliger Millionenhöhe, die sich laut GDV auf rund 500 Millionen Euro jährlich belaufen. Hierbei handele es sich aber um eine sehr konservative Schätzung.

Erschreckend ist auch die nächste Zahl. Demnach seien rund 70 Prozent der Transporte, die eine Ladungssicherung bedürfen, nicht vorschriftsmäßig bzw. ausreichend gesichert. In 10 bis 20 Prozent dieser Fälle liegen sogar gravierende Mängel vor.

Dabei gibt es verschiedene Ursachen für die Missachtung der Ladungssicherung und Ladevorschriften:

  • hauptsächlich wird das bestehende Risiko unterschätzt
  • zudem herrscht ein chronischer Zeitmangel vor, der meist durch den intensiven Wettbewerb im Transportwesen und den damit verbundenen Kostensenkungen einhergeht

Bußgeld Überladung/Verstoß gegen Ladungssicherung bei LKWs

Mit dem Bußgeldgeldkatalog für Ladungen und Ladeeinrichtungen versucht die StVO für eine angemessene Ladungssicherung zu sorgen. Hierbei spielen die Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts oder die Überschreitung der zulässigen Achslast eine wichtige Rolle. Bei Zuwiderhandlung gibt es je nach Schwere des Verstoßes ein entsprechendes Bußgeld und mitunter Punkte in Flensburg.

Übersicht über Verstöße gegen die StVO aufgrund von Überladung/falsche Ladungssicherung:

  • Ladung oder Ladeeinrichtung nicht verkehrssicher verstaut oder gegen Herabfallen nicht besonders gesichert …
    • … bei Lastkraftwagen oder Kraftomnibussen: 60 Euro Bußgeld, 1 Punkt
    • … bei Lastkraftwagen oder Kraftomnibussen mit Gefährdung: 75 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • Ladung oder Ladeeinrichtung gegen vermeidbaren Lärm nicht besonders gesichert: 10 Euro Bußgeld
  • Fahrzeug geführt, dessen Höhe zusammen mit der Ladung mehr als 4,20 m betrug: 60 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • Fahrzeug geführt, das zusammen mit der Ladung eine der höchstzulässigen Abmessungen überschritt, soweit die Gesamthöhe nicht mehr als 4,20 m betrug, oder dessen Ladung unzulässig über das Fahrzeug hinausragte: 20 Euro Bußgeld
  • Vorgeschriebene Sicherungsmittel nicht oder nicht ordnungsgemäß angebracht: 25 Euro Bußgeld
  • Kfz, Anhänger oder Fahrzeug-Kombination in Betrieb genommen, obwohl die zulässige Achslast, das zulässige Gesamtgewicht oder die zulässige Anhängelast hinter einem Kfz überschritten war
    • …bei Kfz über 7,5 t oder Kfz mit Anhänger über 2 t Überschreitung um mehr als
      • 5 Prozent: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
      • 20 Prozent: 190 Euro Bußgeld, 1 Punkt
    • Anordnen oder Zulassen der Inbetriebnahme als Halter in diesen Fällen, Überschreitung um mehr als
      • 5 Prozent: 140 Euro Bußgeld, 1 Punkt
      • 10 Prozent: 235 Euro Bußgeld, 1 Punkte
    • … bei Kfz bis 7,5 t Inbetriebnahme, Anordnen oder Zulassen der Inbetriebnahme, Überschreitung um mehr als
      • 20 Prozent: 380 Euro, 1 Punkt

Die Höhe vom Bußgeldbescheid wird im Zweifelsfall vom Richter festgelegt, kann aber im Vorfeld mit Hilfe des Bußgeldrechner in Erfahrung gebracht werden (ohne Gewähr).

26 Kommentare

  1. Farid sagt:

    folgende Frage stellt sich mir
    fahre einen Reisebus und sage den Gästen sie sollen kein gefährliches Gepäck in die Ablage über den Sitzen geben.
    Falls Sie es doch machen, wer bekomt dann das Bußgeld wegen ungesicherter Ladung, der Gast oder ich?

  2. Lerchsberger sagt:

    Wie kann denn die Polizei eine Überladung unterwegs feststellen?

  3. Adolf sagt:

    Ich habe gehoert das der Verlader auch fuer ueberladung bestraft werden kann stimmt das ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Adolf,

      ja, das ist möglich. Auch der Verlader ist für die Ladungssicherung verantwortlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. david sagt:

    Fahre einen 5 to abgelastet auf 3,5 to.
    Darf ich über 15% überladen und zahle nur 35 € und kriege keinen punkt.
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      sollten Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs überschreiten und es kommt zu einer Überladung, fallen die Sanktionen laut Bußgeldkatalog an. Vermutet die Behörde Vorsatz, kann das Bußgeld auch höher ausfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Michael sagt:

    Habe mal eine Frage, die vielleicht viele interessiert, wo ich aber noch nirgens etwas gefunden habe!
    Wenn Fahrer und Halter eine Person sind und man bekommt ein Bußgeld, wo auch der Halter eines bekommen würde, muß man denn beide Bußgelder bezahlen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      unseres Wissens nach wird in diesem Fall nur ein Bußgeldbescheid verschickt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Michael 2 sagt:

    mein Chef weisst mich ausdrücklich an, den LKW zu überladen (statt 2,6to mit 4 to). Wird nur mein Chef oder auch ich als Fahrer bestraft ?
    Was ist, wenn ich den LKW um mehr als 30% überlade ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      in der Bußgeldtabelle finden Sie die Bußgelder für Fahrer, aber auch für die Halter. Letzteres ist in der Regel der Arbeitgeber. Das bedeutet, dass auch er ein Bußgeld zahlen muss. In manchen Firmen bestehen Verträge, dass der Chef das gesamte Bußgeld zahlt, wenn er den Fahrer ausdrücklich hinweist, den Lkw zu überladen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Heinz L. sagt:

    Mein Chef meint wenn ich mit einem Autotransporter gewogen werde, wird vom Eigengewicht des jeweiligen Pkw´s noch eine Person und ein voller Tank abgezogen also ein geladener Pkw der 1300 kg Eigengewicht hat wird mit ungefähr 1100 kg angesetzt.Ich meine das ist Quatsch, ich fahre auf die Waage und das tatsächliche Gewicht zählt ,mit mir im Führerhaus. Oder ?????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heinz,

      wenn Ihr Transporter auf die Waage kommt, wird nichts mehr abgezogen. Einige Behörden ziehen jedoch noch etwas ab, weshalb viele Unternehmer dieser Meinung sind. Rein gesetzlich darf jedoch nichts abgezogen werden; es gilt das, was die Waage anzeigt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Torsten A. sagt:

    Wie wird die Überladung bezüglich der Bußgeldtabelle (2% bis 5%) gerechnet? Mein LKW darf 40t. Gesamtgewicht haben. Werde ich nun gesamt mit 42t. gewogen, liege ich dann in die 5% Verwarngeldbereich??? Oder wird die Berechnung von der Zuladung aus berechnet???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torsten,

      die Überladung vom LKW-Bußgeldkatalog wird anhand des Gesamtgewichts berechnet, welches gemessen wurde. 42 Tonnen wären dann also fünf Prozent mehr, als das Gesamtgewicht betragen darf (40,8 t dementsprechend zwei Prozent).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Rosi sagt:

    Wie ist den die Rechtslage wenn der LKW überladen ist und ich in Belgien von der Polizei angehalten werden? Gilt da das gleiche wie im Bußgeldkatalog Deutschland?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rosi,

      nein, da Sie sich auf belgischem Grund und Boden befinden, gelten die dortigen Regeln.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Rosi sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Wissen Sie den wie die Rechtslage in Belgien ist, wenn der LKW überladen ist?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Rosi,

          die Bußgelder für eine Überladung in Belgien fangen bei etwa 50 Euro an. Liegt die Geldbuße bei über 70 Euro, kann sie auch in Deutschland vollstreckt werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Timo sagt:

    Kann ich mich selbst anzeigen .Ohne das mein Arbeitgeber dahinter kommt? Muss täglich mit ca.48-50 tonnen fahren.Meine jetzt bei einer BAG kontrolle.Oder gibt es auch die Möglichkeit,die BAG zu informieren?

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timo,
      für die mangelhafte oder fehlende Ladungssicherung haften Sie als Fahrer genauso wie der Spediteur, Versender als auch der Verlader. Bei einer Anzeige belasten Sie also auch sich selbst.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Andreas sagt:

    Sehr geehrte Redaktion von bussgeldkatalog.org,

    ich arbeite in der (Erd-) Baubranche und habe das Problem mit immer wechselnden und somit auch immer unterschiedlich schweren Schüttgütern/Bodenarten (Kies, Sand, Lehm, trocken, nass, …).
    Baustellen haben dazu in den seltensten Fällen Wiegeeinrichtungen.
    Frage 1: gibt es für Baustellen spezielle Handlungsempfehlungen oder gar Ausnahmen von gestzlichen Bestimmungen?
    Frage 2: wie wird im Falle einer Überladung der Verlader zur Verantwortung gezogen?
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      uns sind keine Ausnahmen für diesen speziellen Fall bekannt. Gemäß Bußgeldkatalog werden lediglich Fahrer und Halter des Fahrzeugs belangt, der Verlader kann also nur arbeitsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. kevin sagt:

    hallo was für strafen kommen auf mich zu und muss ich das fahrzeug stehen lassen wenn:

    ich mit einnem LKW bis 3,5t (Dodge Ram Pick Up) und einem Anhänger bis 3,5t unterwegs bin und den hänger ca 200kg also ca 10% überladen habe mit einem fahrzeug das nicht leichter gemacht werden kann

    PS ich komme Aus Österreich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      bei 10 Prozent gibt es ein Verwarnungsgeld von 30 Euro. Entscheidend ist allerdings die zulässige Anhängelast des Pick Ups und welchen Führerschein Sie inne haben. Es ist möglich, dass wenn Sie angehalten werden, Sie die Überladung vor Ort rückgängig machen müssen. Eine Weiterfahrt kann Ihnen verwehrt und ein Fahrverbot für das Fahrzeug ausgesprochen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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